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"Weihnachtsoratorium" Johann Sebatian Bach
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 16.00 und 20.00 Uhr, St. Aegidien zu Lübeck
Der Lübecker Bach-Chor wird wieder seinem Namen gerecht und führt auch in diesem Jahr das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf.
In den beiden Konzerten am dritten Adventssonntag, dem 11. Dezember 2011 um 16.00 und 20.00 Uhr stehen die Kantaten 1, 2, 5 und 6 auf dem Plan.
Die capella vitalis Berlin (Konzertmeisterin Almut Schlicker) und das Trompeten-Ensemble Jeroen Berwaerts (Mitglieder der NDR-Sinfonieorchesters) werden auf
historischen Instrumenten "den Ton angeben". Dazu werden die Konzerte auch ein Fest unseres musikalischen Nachwuchses sein, denn es wirken wieder der
Jugendchor und die großen Kurrenden an St. Aegidien mit.
Der Eingangschor des Kantatenzyklus von Johann Sebastian Bach aus dem Jahre 1734 stellt ohne Frage einen zentralen Ausschnitt unserer musikalisch-kulturellen
Landkarte dar, kein Wunder, wenn er für viele Menschen unserer Tage in der Adventszeit nicht fehlen darf. Für keinen Musiker oder Zuhörer verbraucht
sich das "Jauchzet, frohlocket". Dann beginnt die Erzählung des Evangelisten Lukas, die mit dem Bild der Krippe zunächst abgeschlossen wird.
Der unbekannte Textdichter reflektiert sodann in drei Stücken die Hinwendung in dieser Niedrigkeit: "Er ist auf Erden kommen arm", der Choral - von den
Kurrende-Kindern vorgetragen im Wechsel mit dem Bass-Solisten -, die Trompetenarie "Großer Herr, o starker König" und der Schlusssatz
"Ach mein herzliebes Jesulein".
Die zweite Kantate stellt die Hirten, deren Welt auf dem Felde und das Gloria der Engel in den Mittelpunkt. Die Sinfonia ist ein ebenso zartes wie
tiefgründiges Zeugnis barocker Sinfonik. Diese Kantate schließt mit dem Jubel aller, die das Gloria der Engel gehört haben. Genau dort beginnt
die Kantate Nr. 5 mit ihrem Eingangschor. In ihr wiederum stehen mit den drei Weisen die Stichworte Licht und Glanz ganz im Vordergrund: "Dein Glanz all Finsternis verzehrt" ,
"Erleucht auch meine finstren Sinne", "Ach, wann wird die Zeit erscheinen?". In Kantate 6 wird der Sieg Gottes über das Dunkle thematisiert:
"Was will der Hölle Schrecken nun?". Diese Gewissheit manifestiert sich in den Trompetenklängen der strahlenden Ausganstonart D-Dur.
Karten zu EUR 22 und EUR 16 (EUR 17 und EUR 12), unnummeriert EUR 10 (EUR 8) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Der Vorverkauf hat
am 24. Oktober begonnen und ist ebenso online hier auf der Homepage möglich.
WICHTIG: Wegen Umbaumarbeiten probt der Bachchor Donnerstags im Augenblick nicht im Wilmshaus. Bitte entnehmen
Sie den jeweils aktuellen Probenort dem
Proben- und Terminplan
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