Herzlich Willkommen beim Lübecker Bach-Chor
50 JAHRE LÜBECKER BACH-CHOR
Dazu öffnen Sie hier einen Artikel der Lübecker Nachrichten: „Oratorien, groß in Szene“
Der Lübecker Bach-Chor ist einer der bedeutenden Oratorienchöre Norddeutschlands. Er besteht seit über 5 Jahrzehnten und hat in dieser Zeit unzählige Konzerte veranstaltet. Kaum ein Werk hat er mehr als einmal aufgeführt, denn immer wieder begeistert er sich und sein Publikum für Musik, die er noch nicht gesungen hat. In den letzten Jahren standen chorsymphonische Werke von Berlioz, Liszt, Haydn, Rutter, Duruflé, Fauré, Zimmermann, Gabrieli, Monteverdi, Bach, Carissimi, Mussorgski, Händel, Mozart, Suppè, Mendelssohn, Poulenc, Dvorak, Schnittke, Britten und Bacalov auf dem Programm.
Der Bach-Chor ist der Kirchenchor der Lübecker Innenstadtkirche St. Aegidien und singt dort regelmäßig in den Gottesdiensten. Konzertreisen führten ihn nach Finnland, Italien, Ungarn, Estland, Russland, Dänemark, Schweden, Prag (Smetana-Saal) und Wien (Karlskirche).
Leiter des Chores waren Herbert Breuer bis 1974, dann KMD Klaus Meyers bis 2008. Seitdem ist Eckhard Bürger der künstlerischen Leiter dieses Ensembles.
AKTUELLES vom Lübecker Bach-Chor
GRAYSTON IVES + JOHN RUTTER,
REQUIEM
Sonnabend, 7. November, 19.30 Uhr in Aegidien
Der Lübecker Bach-Chor wird in diesem Herbst zwei Requiem-Vertonungen zeitgenössischer englischer Komponisten aufführen. Es erklingen die beiden Kompositionen von Grayston Ives und John Rutter. Beide Komponisten entstammen der großen englischen Chortradition, die heute mit wunderbaren suggestiven Klängen, ausgeprägt schönen Melodien, variablen Rhythmen und farbiger Instrumentierung den Weg in die Herzen der Zuhörenden findet.
Grayston Ives (* 1948) war Mitglied der weltberühmten King‘s Singers. Er war Organist und Chorleiter am Magdalen College Oxford. Zahlreiche Aufnahmen machten seinen Chor berühmt. Zum 550. Bestehen des Colleges komponierte er das Requiem, es wurde 2008 in der Magdalen Chapelle uraufgeführt. Es hatte die lange Tradition der Aufführungen von Werken von Gabriel Fauré und Maurice Duruflé ergänzt und sich in die ehrenvolle Reihe dieser Werke eingefügt. Auf dem zarten Klangteppich der Harfe und hohen Streicher heben sich im ersten Satz die Holzbläser mit schwebenden Melodien ab, der Chor reiht sich ein und gestaltet die weiche harmonische Führung mit. Polyphone Strukturen und enge Dissonanzen durchziehen die Klänge. Im Text des 2. Satzes „Libera eas de profundo lacu“ (Befreie sie aus der Tiefe der Hölle) bäumen sich FortissimoKlänge in Chor und Orchester marschartig auf. Das Hosanna im dritten Satz kommt im schwungvollen Tanz daher.
Der um ein Jahr ältere John Rutter zählt zu den wichtigsten Komponisten unserer Tage. Zahlreiche Hymnen, Lieder, Liedsätze und Oratorien werden überall in der Welt aufgeführt, zur Hochzeit von Prinz Harry und Meghan 2018 erklang sein „The Lord bless you and keep you“. Das Requiem entstand im Jahr 1985 und wurde in der Methodistischen Kirche in Dallas (Texas) uraufgeführt. Auch hier finden wir die schönsten Melodien und interessantesten Harmonien und herrliche Instrumentalsoli. Das Werk besteht ebenfalls aus sieben Sätzen und ergänzt das Programm des Abends auf beste Weise.
Der Lübecker Bach-Chor musiziert gemeinsam mit Mitgliedern der Lübecker Philharmoniker und Andrea Stadel (Sopran) unter der Leitung von Kirchenmusiker Eckhard Bürger.
Der Eintritt beträgt Eintritt: € 32,- 23,- 15,- (23,- 15,- 9,- ermäßigt) zzgl. VVK-Gebühren, Kinder bis 12 Jahre 6,- € an den bekannten VVK-Stellen (LN Digital Store
Königstraße 67A) und hier auf der Hompage.
John Rutter + Camille Saint-Saëns,
Magnificat + Oratorio de Noël
Sonntag, 20. Dezember, 17.00 Uhr in Aegidien
Der Lübecker Bach-Chor gestaltet sein Weihnachtskonzert mit zwei beliebten und bekannten Werken. Es erklingen das Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns und das Magnificat von John Rutter. Beide Werke tragen die Begeisterung aus Texten der Bibel, die zur Advents- und Weihnachtszeit gehören, in die wunderbare Musik hinein.
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) wuchs als Wunderkind auf, er hatte mit 10 Jahren bereits Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven öffentlich gespielt. Er wurde Klavierpädagoge, Komponist und Organist. Als Franz Liszt ihn an der Orgel in der Èglise de la Madeleine in Paris gehört hatte, rief er begeistert: „Saint-Saëns ist der beste Organist der Welt!“ Mit 23 Jahren schrieb er sein Oratorio de Noël als erstes geistliches Werk, nachdem er die Organisten-Stelle an der Madeleine angetreten hatte. Er stellte die Texte aus dem Neuen Testament und aus Weissagungen des Alten Testamentes selbst zusammen. Fünf Solisten, Streichorchester, Orgel und Harfe bilden gemeinsam mit dem Chor die wunderbar fließenden Klänge dieses romantischen Werkes. Den Solisten kommt in den Solo-Arien und auch in ihren Ensemble-Sätzen große Bedeutung zu. Die Harfe und das Solo-Cello geben zwei Arien ihr besonderes Gepräge. Die Streicherklänge im Prélude („im Stil von J. S. Bach“) und die markigen Passagen der Streicher im Chor zu „Quare fremuerunt gentes“ („Warum toben die Heiden“) bilden große Gegensätze. Ein besonderes Glanzstück ist das Terzett „Tecum pricipium in die virtutis“ (Bei dir ist der Anfang, am Tag deiner Macht) für Sopran, Tenor, Bariton, Harfe und Orgel. Der Chor bildet unter anderem den majestätischen Abschluss mit „Tollite Hostias“.
John Rutter bildet bereits am 7. November im Konzert des Lübecker Bach-Chores mit seinem Requiem einen wichtigen Höhepunkt. Im Advent erklingt das äußerst schwungvolle, sehr tief und geradezu heiter ansprechende Magnificat aus dem Jahre 1990. Er folgt darin der Jahrhunderte alten Tradition der Vertonungen dieses Lobliedes der Maria (Lukas 1) und verbindet sie mit einem alten englischen Gedicht „Of a Rose, a lovely Rose“ (Von einer Rose, einer lieblichen Rose) und einem lateinischen Gebet „Sancta Maria, succure miseris“ (Heilige Maria, hilf den Bedürftigen). Er ließ sich inspirieren von den fröhlichen Marienfesten aus Lateinamerika, so wurde sein Magnificat ein „bright Latin-flavoured fiesta“ (helles Latino-Fest). Dies ist auch sofort im Schwung des ersten Chores zu hören, wenn der ¾-Takt mit wechselnden Betonungen als Grundlage für ausschweifende Chormelodien und interessante Harmonien wird. Auch in diesem Werk spielen die Klänge der Harfe eine wichtige Rolle. Der Lübecker Bach-Chor führt die Fassung für Solo-Sopran, Chor und Kammerorchester auf.
Der Lübecker Bach-Chor musiziert gemeinsam mit den Solisten Lauren Pharao (Sopran), Antje Kammeyer (Mezzo-Sopran), Stina Raupers (Alt), Karl Hänsel (Tenor) und Julian Clement (Bariton) sowie mit Mitgliedern der Lübecker Philharmoniker unter der Leitung von Kirchenmusiker Eckhard Bürger.
Der Vorverkauf startet in Kürze.
Der Lübecker Bach-Chor beschäftigt sich im Jahr 2026 mit diesen musikalischen Höhepunkten
Sonnabend, 7. November, 19.30 Uhr in Aegidien
Grayston Ives: Requiem u.a.
Sonntag, 20. Dezember, 17.00 Uhr in Aegidien
John Rutter: Magnificat u.a.
Heilig Abend, 24. Dezember, 23.00 Uhr in Aegidien
Bach-Kantate in der Christnacht.
Termine und Probenort des Lübecker Bach-Chores
Der Lübecker Bach-Chor probt üblicherweise im Gemeindehaus der Aegidiengemeinde, dem ANDREAS – WILMS – HAUS,
Hüxtertorallee 1, Hinterhaus, 23564 Lübeck
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